Autor: Melarium Hohenlohe

Frohe Weihnachten

Das Team von Melarium-Hohenlohe wünscht Ihnen friedvolle Weihnachtstage und alles Gute fürs neue Jahr 2016

Weihnachtsgruß der Bienen

Sommertage sind vergangen,
wir haben die Sonne für euch eingefangen
und süßen Honig daraus kreiert,
der euch von innen wärmt, wenn ihr friert.

Auch unser Propolis soll euch schützen,
wenn ihr hüpft durch kalte Pfützen.
Zu vertreiben das Dunkel der Winternacht
haben wir Wachs für duftende Kerzen gemacht.

Für uns ist jetzt Winterruhezeit.
Im Frühling sind wir wieder bereit.
Ihr könnt uns dann im Garten sehn,
wenn dort die ersten Krokusse stehn.

(Rosemarie Bort)

Honig- Ingwergetränk

Honig- Ingwergetränk für kalte Tage

  • 500ml Wasser
  • ca. 5cm langes Stück Ingwer
  • Saft von einer Zitrone
  • ca. 2EL Honig

Ingwer sehr fein würfeln oder reiben. Mit kochendem Wasser übergießen und 10-12 Minuten ziehen lassen. Abkühlen lassen und abseihen, dann Honig und Zitronensaft dazugeben und gut umrühren bis der Honig vollständig aufgelöst ist.

Schmeckt warm und kalt. Tut gut wenn man erkältet ist, schmeckt auch gut wenn man gesund ist.
Wenn es was zu feiern gibt können Sie das Honig-Ingwergetränk auch mit Sekt mischen.

Honigprinten – In der Weihnachtsbäckerei

In der Weihnachtsbäckerei

In der Weihnachtsbäckerei
gibt’s so manche Leckerei
zwischen Mehl und Milch
macht so mancher Knilch
eine riesengroße Kleckerei

 

Wo ist das Rezept geblieben,
Von den Plätzchen, die wir lieben?
Wer hat es verschleppt?

(Lied von Rolf Zuckowski)


Hier ist es!!!

Honigprinten

250g Honig
75g Butter
250g Zucker
500g Mehl
1TL Zimt
½ TL Kardamom
½ TL Nelken
200g gehackte Nüsse
50g zerkleinertes Zitronat
10g Pottasche (in 1 EL Wasser auflösen)

Honig, Butter und Zucker kurz aufkochen und abkühlen lassen. Die restlichen Zutaten hinzugeben, gut vermischen und miteinander verkneten.
Den Teig ½ cm dick ausrollen, in 3cm breite und 8cm lange Streifen schneiden und auf das vorbereitete Blech auslegen.
Bei 180-190°C 12-15 Minuten backen.
Wahlweise können die Printen vor dem Backen mit Mandeln verziert oder nach dem Backen mit Zuckerguss bestrichen werden.

Das Rezept stammt aus:
„ Das Honig- Kochbuch der Imkerfrauen“ von Elke Höflein
Sie erhalten das Buch bei:
Elke Jochum, Mail: elke.jochum@physiologie.uni-heidelberg.de

Die dunkle Honigbiene – vom Aussterben bedroht

Die dunkle Honigbiene (Apis mellifera, mellifera)

Sie ist die bei uns ursprünglich heimische Honigbiene. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckte sich von den Alpen und den Pyrenäen bis zu Ural. Sie hat sich seit ca. 1 Million Jahren an das wechselhafte, nordatlantische Klima angepasst und die Vegetation durch ihre Bestäubungsleistung entscheidend mitgeprägt (Koevolution). Regional haben sich im Laufe der Zeit daraus speziell angepasste Ökotypen entwickelt. Die in Norddeutschland beheimatete Heidebiene, die in der Mitte Deutschlands angesiedelte braune Biene und im Süden die Alpenländische Biene.
Die dunkle Honigbiene zählt heute zu den extrem gefährdeten Bienenrassen.

Warum ist die dunkle Honigbiene heute vom Aussterben bedroht?
Der Wunsch nach mehr Honigertrag und damit mehr wirtschaftlicher Gewinn, hat die Imker immer wieder dazu veranlasst fremdländische Bienen einzukreuzen. Durch solche Hybridzucht (Heterosiseffekt) kann der Honigertrag tatsächlich für kurze Zeit gesteigert werden. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch eine Bastardisierung und die Verdrängung der einheimischen Bienenrasse.
Das gezielte Kreuzen von Bienenrassen zur Hybridzucht kann nur so lange fortgeführt werden wie es noch reine Rassen gibt. Langfristig gesehen führt die Hybridisierung immer zur Schwächung und zum Verlust von Vitalität. Außerdem führt sie wie in anderen Bereichen der Landwirtschaft zu immer mehr Abhängigkeit von industriell betriebener Tierhaltung und Pharmakonzernen, die am Ende das Monopol für die Lebensmittelerzeugung an sich reißen wollen.

Bienen sind keine Haustiere
Neben der Steigerung des Honigertrags wollte man mit der Zucht auch erreichen, dass Bienen lammfromm sind und wir sie streicheln können, wie andere Haustiere. Leider ist den Bienen damit auch der Putztrieb und die Wehrhaftigkeit gegen Parasiten weggezüchtet worden. Dadurch kommt es jährlich zu massiven Völkerverlusten. Diese Tatsache gefährdet den Fortbestand aller Honigbienen.
Dass Imkerverbände und Bieneninstitute immer noch an diesen Zuchtzielen festhalten und  die Hybridisierung sowie Bastardisierung noch weiter vorantreiben, die eindeutig in die Sackgasse führen, ist uns unverständlich.
Bienen sind und bleiben Wildtiere. Wir können und müssen sie heute in unsere Obhut nehmen und wir sollten sie durch unsere Fürsorge stärken. Dazu ist es entscheidend wichtig, dass wir ihrer Natur folgen und nicht umgekehrt.

Warum wir die dunkele Honigbiene erhalten wollen
Wir, das Team von Melarium- Hohenlohe werden die reinrassige Zucht der bei uns heimischen dunkeln Honigbiene weiterführen und wollen so mithelfen deren Fortbestand zu sichern, weil:
die dunkle Honigbiene durch Koevolution optimal an unsere Flora und unser Klima angepasst ist
das Imkern mit der dunklen Honigbiene angewandter Naturschutz ist
wir das Erbgut und die Vitalität der dunklen Honigbiene erhalten wollen
wir gesunde und widerstandsfähige Bienen haben möchten
wir die dunkle Honigbiene als einheimische Bienenrasse erhalten und fördern möchten.

Durch eine Bienenpatenschaft helfen Sie uns bei dieser Arbeit.

Wir werden beraten und unterstützt von Gerhard Glock, der sein Imkerleben ganz dem Erhalt der dunklen Honigbiene gewidmet hat und seit 1994 im Vorstand ist in der:

Gemeinschaft zum Erhalt der dunklen Honigbiene e.V. (GEBD)
www.dunklebienen.de